Die BauPraxis Checkliste hilft bei der bedarfsgerechten Planung und vermeidet Fehler.
Überprüfen Sie mit unserer Checkliste Ihre Sicherheitsvorrichtungen:
Eingangstür
Türen sind entsprechend ihrer einbruchshemmenden Wirkung in Widerstandsklassen von ET1-ET3 eingeteilt.

Die Eingangstür sollte Widerstandsklasse ET1 entsprechen.

Sind die Türzargen fest mit dem Mauerwerk verbunden?

Gibt es einen Blindschlitz auf Griffhöhe im Zargenrahmen, so dass das Aufmachen mit einer Plastikkarte nicht möglich ist?

Sind die Türrahmen in Griffhöhe verstärkt?
Türschild und Beschläge

Sind die Beschläge von innen verschraubt bzw. liegen die Scharniere innen?

Besitzt das Türschild eine Schließzylinderabdeckung?

Hat die Tür Mehrpunktverriegelungen oder Querriegel?
Schlösser

Verfügt die Außentür über eine Türbandsicherung und/oder ein Zusatzschloß?

Hat das Schloß einen Sicherheitszylinder mit Kernziehschutz, daß kein Aufbohren möglich ist?

Kann der Schloßriegel durch mindestens 2 Umdrehungen verriegelt werden?

Reicht der Riegel mindestens 1 cm in das Schließblech?

Ist das Schließblech im Mauerwerk verankert?

Ragt der Sicherheitszylinder weniger als 3 mm aus dem Beschlag heraus?
Hinter- und Kellertür

Haben diese Türen dasselbe Sicherheitsniveau wie die Eingangstür?

.... Foto: Hörmann
Fenster und Fenstertüren

Verfügen Schiebetüren über ein separates Schiebetürenschloß?

Sind die Fenstergriffe abschließbar?

Gibt es Beschläge und Verriegelungen zwischen Fenster und Rahmen, die das Aufhebeln verhindern?

Haben Sie Gardinen, die den Einblick in die Wohnung verhindern?

Ist die Verglasung aus Verbundglas?
Fenstergitter und Gitterroste über Kellerschächten

Ist der Abstand zwischen den Gitterstangen weniger als 10 cm?

Sind die Stäbe mindestens 2 cm dick?

Sind die Querverstrebungen verschweißt?

Sind die Gitterroste gegen Abheben gesichert?

Verfügen die Kellerfenster über Stahlblechblenden?

Sind die Enden der Gitterstäbe am Ende aufgespreizt und mindestens 8 cm in der Wand verankert?

.... Foto: Roma
Rolläden

Sind die Rolläden aus Stahl, doppelwandigem Aluminium oder Holz? Rolläden in Leichtbauweise (Kunststoff) bieten, selbst wenn sie verschließbar sind, keinen ausreichenden Schutz.

Sitzen sie in fest verankerten Führungsschienen?

Haben sie eine automatische Hochschiebesperrung?
Alarmanlagen

Ist die Alarmanlage an eine 24-stündige Notrufzentrale angebunden?

Wenn nicht, sind wenigstens Nachbarn, Hausmeister, Freunde, Familie und örtliche Polizei informiert, was zu tun ist, wenn die Alarmsirene anspringt?

Werden Sie über Händy, Internet oder automatischen Anruf selbst informiert bei Alarm?

Gibt es eine Überwachungskamera, die sich einschaltet?
Terrasse und Geräteschuppen

Ist Ihr Garten bzw. Ihre Terrasse frei von Gegenständen, die ein Einbrecher zum Klettern benutzen könnte (z.B. gestapeltes Holz, Stühle oder Mülltonnen)?

Sind die Außensteckdosen abschaltbar?

Verfügt das Haus über Bewegungsmelder, die das Licht einschalten, wenn jemand den Garten betritt oder sich dem haus nähert?
Anbauten, Garagen, Pergola

Sind niedrige Anbauten so nah am Haus, oder gibt es eine Pergola, so daß ein Einbrecher Zugang zu Fenstern in oberen Stockwerken haben könnte?

Ist das Garagentor an drei Stellen verriegelbar?
Ergänzen Sie einfach die Checkliste mit den Punkten, die Sie noch selbst für notwendig halten oder die Sie von Bekannten oder Nachbarn kennen.

Machen Sie Ihr wertvolles Hab und Gut - Ihr Haus, Ihre Wohnung - sicher gegen Einbruch und Diebstahl.

Fragen Sie auch Ihre Versicherung, was die fordert, wenn Ihr Haus entsprechend versichert werden soll.
Quellen: Interhyp AG und BauPraxis Redaktion