
Die eigenen vier Wände sind der vermutlich beliebteste Fluchtort vor einem drohenden Winterblues: Auf dem kuscheligen Sofa in wohlig warmen, hell erleuchteten Räumen fällt es leicht, Gedanken an winterliches Schmuddelwetter zu verscheuchen. Gute Musik und spannende Filme sind dabei die perfekten Begleiter.

Damit der im Winter erwiesenermaßen höhere Energieverbrauch die Nebenkostenabrechnung nicht allzu stark belastet, gilt es folgende einfache Tipps und Tricks der Energiespar-Experten von homesolute.com zu beachten.
Die richtige Zimmertemperatur:

Wohn- und Schlafräume sind häufig überhitzt. Dies schadet nicht nur der Gesundheit, sondern treibt auch die Heizkosten in die Höhe. Wer seine Raumtemperatur um ein Grad senkt, kann auf diese Weise im Jahr etwa 50 Euro sparen. Die empfohlenen Raumtemperaturen liegen zwischen 17 Grad im Schlafzimmer und 23 Grad im Bad.

Zuverlässige Helfer zur Gewährleistung der richtigen Raumtemperatur sind dabei
elektronische Heizkörperthermostate. Diese passen auf alle gängigen Heizkörperventile und schalten die Heizung beim Lüften automatisch ab.

Aber auch ganz normale Zimmertermometer an der Wand zeigen Ihnen an, wenn zu warm ist. Dann können Sie ja per Hand runterdrehen...
Wärmedämmung:

Wem diese einfachen Tricks zur Energiekosteneinsparung nicht tief greifend genug sind, sollte über eine Verbesserung der Wärmedämmung im gesamten Haus - oder zumindest unter dem Dach oder im Keller - nachdenken.
Ein Vollwärmeschutz für die Außenwände spart bis zu 40 Prozent der Heizkosten ein, sollte aber nur fachgerecht von einem Profi ausgeführt werden. Speziell bei älteren Häusern ist eine gute
Wärmedämmung der Fassade eine der wichtigsten Investitionen zum Energiesparen.
Isolierte Fenster und Türen:
Undichte Fenster und Türen sorgen für einen unangenehmen Luftzug und verhindern, dass selbst beheizte Räume richtig warm werden. Abhilfe schaffen hochwertige Gummi- oder Schaumstoffisolierungen. Langfristig sollten alte, undichte Fenster jedoch durch moderne Energiesparfenster ausgetauscht werden. Der Wärmeverlust über die Fenster lässt sich aber auch über dicht schließende Rollläden deutlich reduzieren.
Luftdichte Rollladenkästen und dichte Rolladen-Gurtführungen:

Gerade in Altbauten sind die
Rollladenkästen mit die größten Heizenergie-Schlupflöcher: Durch undichte
Gurtführungen pfeift der Wind nach drinnen und die Wärme Tag und Nacht nach draussen. Das kostet im Winter hunderte Euro! Hier helfen neue Rollladen-Gurtführungen und auch neue Rollladen-Gurtkästen, die es als Altbau-Nachrüstsystem gibt. Geschickte Heimwerken können das selbst montieren.

Wer noch alte ungedämmte Rollladen in der Wand über dem Fenster hat, der muss auch hier nachrüsten: neue Rollladen-Dämmsysteme für Altbauten bringen wirksame Wärme-Dämmung und sparen auf Dauer teure Heizenergie.

Eine andere Möglichkeit - besonders in der Altbaurenovierung im Einsatz: Die alten Rollläden werden abmontiert, die Rolladenkästen (die Hohlräume über den Fenstern) in der Wand werden ausgedämmt (vom Fachmann machen lassen) und neue
Vorbau-Rollladenkästen werden aussen an der Wand montiert. Diese Vorbaurollläden aus Aluminium sind schön, bieten Sicherheit gegen jedes Wetter und sogar gegen Einbruch. Hier gibt es keine Wärmebrücken, denn alles ist schlank an der Aussenwand angebracht - nur der Gurt wird durch die Wand geführt.
Vorbaurollläden sind ideal zur Nachrüstung bei älteren Häusern geeignet und werden für jede Fensterform angeboten. Ob schräge Mansardenfenster, Rollläden in den passenden Farben zur Fassade oder Systeme mit integrierten Mückenschutzgittern - heute alles perfekt abgestimmt (
ALULUX) und schnell montierbar.
Sparsame Lampen mit Köpfchen:

Ebenso einen positiven Beitrag zum Energiesparen leistet der Umstieg von herkömmlichen Glühlampen auf langlebigere
Energiesparlampen. Zusätzlich gewährleisten intelligente Sensorleuchten mit Bewegungsmelder, dass Licht nur dann brennt, wenn es benötigt wird und sich nach einer voreingestellten Zeit wieder ausschaltet.
Kein Stand-by bei TV und Co.:
Für Unterhaltungselektronik gilt die Devise: am besten nach Gebrauch ganz ausschalten, oder - falls kein Schalter vorhanden ist - den Stecker ziehen. Besonders praktisch sind Steckerleisten mit Schalter. Damit lassen sich alle Geräte gleichzeitig ein- und ausschalten. Wer auf den bequemen Stand-by-Modus keinesfalls verzichten möchte, aber dennoch Energiekosten sparen will, sollte stattdessen eine Zeitschaltuhr oder einen so genannten Powersafer anschaffen, um keinen Komfortverlust hinnehmen zu müssen.
Haushaltsgeräte:

Vor allem die großen Haushaltsgeräte stellen einen beträchtlichen Posten auf der Stromrechnung dar. Zu hungrigen Stromfressern können insbesondere Kühl- und Gefrierschränke mutieren. So verbrauchen Gefrierfächer ohne No-Frost-Technik, die fingerdick vereist sind, 50 Prozent mehr Energie. Regelmäßiges Enteisen spart also Geld.

Zu beachten ist außerdem: Die Geräte sollten nicht neben einer Wärmequelle wie zum Beispiel dem Herd aufgestellt werden. Zudem ist auf die richtige Kühltemperatur (plus fünf bis sieben Grad) zu achten. Wer beispielsweise die Innentemperatur von fünf auf sieben Grad erhöht, der kann bei gleicher Wirkung je nach Gerät etwa 15 Prozent Strom sparen.
Waschmaschinennutzung:
Auch bei den Waschmaschinen kann durch die richtige Temperatur gespart werden, erklärt das Immobilienportal Immowelt.de. Dank immer effizienterer Waschmittel wird gerade leicht verschmutzte Wäsche längst auch bei 40 Grad statt den althergebrachten 60 Grad sauber. Das spart bis zur Hälfte der Stromkosten. Auch hier gilt: Schalten Sie die Waschmaschine ab, sobald das Programm beendet ist.
Geschirrspüler überrascht:
Das mag im ersten Augenblick überraschend klingen, doch wer Tassen und Teller mit dem Geschirrspüler statt in Handarbeit reinigt, spart etwa 30 Prozent Energie ein, wenn nicht gerade die höchste Spültemperatur gewählt wird.